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Instagram SEO – Wer schreibt der bleibt. Warum, wo und wie du deinen Instagram Auftritt durch den Einsatz von relevanten Keywords optimierst, erfährst du hier.

SEO – Was ist das überhaupt?

Um zu verstehen was Instagram SEO ist und wie es funktioniert, sehen wir uns zuerst die Grundlagen des traditionellen SEO an: Im Bereich des digitalen Marketings steht SEO für Suchmaschinenoptimierung oder auf Englisch Search Engine Optimization. Ganz simpel erklärt: Suchmaschinen wie Google ermöglichen es nach Informationen zu suchen und anschließend eine Liste von Webergebnissen basierend auf dieser Suche zu generieren, um User:innen zum passenden Inhalt zu führen, oder zumindest zu dem Inhalt, den die Algorithmen basierend auf dem Suchbegriff, Standort, früheren Suchen usw. für relevant empfinden. Durch SEO-Praktiken sollen Suchmaschinen nun die Inhalte einer Website besser verstehen und präsentieren können. Je besser die Sichtbarkeit der Website in den Suchergebnissen ist, desto höher wird sie gerankt und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie gefunden und angeklickt wird. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung besteht nämlich darin, Website-Besucher:innen anzuziehen und sie zu Kund:innen, Klienten oder einem Publikum zu machen, das regelmäßig zurückkehrt.

Social Media als Suchmaschine:

Soziale Netzwerke sind technisch gesehen keine Suchmaschinen, verfügen jedoch alle über Suchleisten und werden auch immer mehr wie Suchmaschinen genutzt. Große Plattformen wie eben Instagram integrieren immer mehr Funktionen traditioneller Suchmaschinen, um User:innen genau mit dem Inhalt zu verbinden, der zu ihren Interessen und Anforderungen passt. Social SEO dreht sich darum, gesehen zu werden, wenn Menschen aktiv nach Inhalten suchen, anstatt einfach durch ihren Feed zu scrollen.

Warum ist Instagram-SEO wichtig?

Mit über einer Milliarde monatlich aktiver Benutzer:innen spielt SEO eine wichtige Rolle bei der Reichweite und bei der Sichtbarkeit eines Accounts. Als Teil der Explore-Page fungiert die Instagram-Suchoption nämlich als Verzeichnis für jeden Instagram-Account in der gesamten App. Ähnlich wie bei der Eingabe eines Begriffs in Google kann diese Suchleiste verwendet werden, um Konten, Hashtags und Orte zu finden, filtern und zu entdecken.

Werden nun Inhalte so optimiert, dass sie auch gefunden werden, vor allem von den User:innen, die sich genau für diese interessieren, erscheint dein Instagram-Account öfters in der Suchleiste, in vorgeschlagenen Contentfeeds und auf der Explore-Page.

Wie funktioniert Instagram-SEO?

Der Algorithmus von Instagram verarbeitet jeden einzelnen Inhalt auf der Plattform und sammelt Informationen, die er nutzen kann, um zu bestimmen, worum es in einem Beitrag geht – und indirekt, wer daran interessiert sein könnte. Verschiedene Faktoren spielen dafür eine Rolle:

Relevanz für die Suchanfrage: Der Algorithmus versucht, das, was du gesucht hast, mit den Top-Beiträgen, Konten, Audios, Tags und Orten (jeweils in separaten Tabs) abzugleichen.

Useraktivität: Wenn Instagram denkt, dass jemand an einem Beitrag mehr interessiert sein wird als an einem anderen, priorisiert die Plattform diesen in den Suchergebnissen. Dies wird anhand der vorherigen Aktivität in der App bestimmt.

Informationen zu den Suchergebnissen: Wenn es eine große Anzahl relevanter Ergebnisse für einen Suchbegriff gibt, kommt es zu einer Art Popularitätswettbewerb. Die Anzahl der Likes, Shares und Follower:innen für ein Konto oder einen Beitrag kann auch beeinflussen, wie das Suchergebnis eingestuft wird.

Obwohl der Algorithmus all diese Arbeit automatisch erledigt, gibt es einige Möglichkeiten, wie du ihn in eine optimierte Richtung, nämlich zu deinem Account lenken kannst:

Optimiere deinen Namen:

Der Benutzername und der Handle mit dem Profilnamen (erstes Feld unter dem Profilbild) solltenfür die jeweilige Zielgruppe relevant sein und möglichst Wörter beinhalten, nach denen diese sucht. Wenn du darauf hoffst, für ein bestimmtes Keyword zu ranken, ist es eine gute Idee, dieses Keyword in deinen Namen oder Benutzernamen zu integrieren – da beides auf Instagram durchsuchbar ist.

Passe deine Insta-Bio an:

Eine gute Instagram-Biografie macht den Unterschied zwischen „Folgen“ und „Wegklicken“ bei den User:innen aus.
Mit nur 150 Zeichen Platz, um den Ton anzugeben, halten die besten Accounts ihre Biografien kurz, prägnant und vor allem informativ. Dabei ist es, ebenso wie beim Namen, wichtig die richtigen Keywords einzubauen, um auch die richtigen Informationen zu vermitteln. Welche diese Keywords sind kommt ganz auf Zielgruppe und Nische an.

Integriere Keywords in deine Caption:

Früher konnte man in Instagram-Explore nur über Hashtags, Ortsmarkierungen, Benutzernamen und Profilnamen suchen.
Doch nun kann Content dank eines spezifischen Einbettungs-Framework, das Teil des Instagram- Algorithmus ist, basierend auf seinem Kontext spezifischen Interessen und Kategorien zugeordnet werden und ist demnach nach Keywords filterbar. Das bedeutet, dass das Verfassen relevanter und beschreibender Bildunterschriften mit ausgewählten Keywords einen erheblichen Einfluss auf die Auffindbarkeit deines Contents haben kann. Welche Wörter und Phrasen dabei relevant sind, hängt von den individuellen Inhalten ab.

Benutze relevante Hashtags:

Die Verwendung relevanter, gezielter Hashtags in Beiträgen und Stories ist immer noch eine der besten Möglichkeiten, um von neuen Zielgruppen auf Instagram entdeckt zu werden. Da Hashtags mit der Absicht verwendet werden, neue Inhalte zu entdecken, können durch die Verwendung der richtigen Hashtags mit den richtigen Keywords auch Personen auf deine Inhalte aufmerksam werden, die zuvor noch keine Verbindung zu dir hatten.

Verwende Alttexte:

Instagram Alt-Text ist eine Funktion, die es möglich macht, einen benutzerdefinierten Alternativtext für eine detailliertere Beschreibung eines Beitrags hinzuzufügen. Obwohl diese Funktion hauptsächlich dafür entwickelt wurde, um die Zugänglichkeit und Inklusion auf der Plattform zu verbessern, kann sie auch für SEO-Zwecke genutzt werden. Im Moment generiert Instagram automatisch den Alt-Text, damit Personen über einen Bildschirmleser Beschreibungen des Inhalts hören können. Instagram verwendet dafür eine Objekterkennungstechnologie, um automatisch eine Beschreibung der Beiträge zu generieren – dies jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Benutzer:innen können jedoch auch manuell Alt-Text eingeben, wenn sie einen Beitrag erstellen. Dadurch können wertvolle zusätzliche Details und eben auch Keywords hinzugefügt werden.

Der konsistente Einsatz einer SEO-Strategie auf Instagram macht es möglich eine starke, interessierte und vor allem wachsende Community aufzubauen, die mit deinem Content interagiert. Für weitere Tipps, von der optimalen Social-Media-Strategie über die Analyse der bestehenden Performance bis hin zu Tipps und Tricks zur Contenterstellung bist du bei uns auf der richtigen Seite. Also melde dich gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.